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Pressemeldung

Artikel in der LVZ vom 22.01.2014

22. Januar 2014

Mit großem Erstaunen haben die sächsischen Apothekerinnen und Apotheker den heutigen Artikel der Leipziger Volkszeitung gelesen, in welchem noch immer die Einstellung des Studiengangs Pharmazie an der Universität Leipzig als beschlossene Sache dargestellt wird. Nach unserem Kenntnisstand liegt bis heute die dazu notwendige Einwilligung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz nicht vor. Ein solcher Erlaubnisvorbehalt des Fachministeriums gegenüber dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur (SMWK) ist jedoch im sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz vorgeschrieben, da es sich um einen Staatsexamensstudiengang handelt. Dieser unterliegt einer staatlichen Bedarfsplanung und ist für die Sicherung von Gemeinwohlaufgaben besonders wichtig. Der Sächsische Apothekerverband e. V. und die Sächsische Landesapothekerkammer haben bereits im Oktober 2013 auf einen drohenden Rechtsbruch hingewiesen, sollte das Rektorat der Universität seine Schließungspläne tatsächlich umsetzen. Ein ausführliches Rechtsgutachten liegt den Fraktionen und den verantwortlichen Ausschüssen des Sächsischen Landtages vor.


Immerhin scheint sich der bestehende und in naher Zukunft noch dramatisch verschärfende Mangel an pharmazeutischen Nachwuchs nun auch bis ins SMWK herumgesprochen zu haben. Von dort meldet man Gesprächsbedarf an. Die sächsischen Apothekerinnen und Apotheker sehen diesem Treffen entgegen und hoffen, die notwendige Einsicht der Beteiligten bis zur Landtagswahl im August erwirken zu können.


Ansprechpartner Presse:
Dr. Kathrin Quellmalz
Sächsischer Apothekerverband e. V.
Tel.: 0341-336520
E-mail: quellmalz@sav-net.de

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