Das Sächsische Apothekenmuseum befindet sich im Gebäude der ehemaligen Central-Apotheke am Thomaskirchhof. Die Ausstellung wurde am 17. Juli 1999 eröffnet.
Ausgestellt sind Zeugnisse zur Historie des Apotheken- und Pharmaziewesens in Sachsen. Historische Privilegien, Apothekentaxen, Plastiken, Fayencen und Rezepturen geben Einblicke in den Alltag des traditionsreichen Berufes. Auch die Geschichte der Homöopathie ist Teil der Ausstellung. Der Besucher erfährt interessante Geschichten über Persönlichkeiten wie der Leipziger Apothekerfamilie Linck, sieht Geräte wie Pillenvergolder und Mutterkornmühle, erhält Informationen zu Drogen und Kräuterbüchern und kann während einer Führung unter Anleitung Tabletten pressen.
Des Weiteren können Sie außerhalb der Öffnungszeiten Räume für Veranstaltungen mieten.
Infos zu Veranstaltungen und Neuigkeiten im Sächsischen Apothekenmuseum finden Sie unter Aktuelles.
Kontakt
Geschäftsführerin: Susanna Seufert
Tel.: 0341-33652-36 (Mo-Fr. 9.00-16.00 Uhr) /
E-Mail: museum@sav-net.de
Die SAML Grafik-Edition 2022
Soenke Thaden: ambush, 2022
Die vierfarbige Radierung „Ambush“ (= Hinterhalt) zeigt eine Szene mit einem Fisch und einer Kegelschnecke (Conus magus). Diese Schnecken erbeuten unter anderem kleine Fische mit Hilfe einer giftigen Harpune, die sich aus einem Zahn der Radula (= Raspel- oder Reibezunge von Weichtieren) entwickelt hat.
Ein Gift der Kegelschnecke, das Ziconotid, ist ein Nichtopioid-Analgetikum, das sich wirksamer als bekannte Schmerzmittel erweist. Es gilt als möglicher Ersatz für Morphin.
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Spendenkonto
Sächsisches Apothekenmuseum
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN:DE11 3006 0601 0004 6249 20
Die Sächsische Apothekenmuseum Leipzig gGmbH erfüllt die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit und ist zur Ausstellung von Zuwendungsbescheinigungen nach Abgabenordnung berechtigt.
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